Hier sammeln wir Pressestimmen über uns und unsere Konzerte:


Westdeutsche Zeitung, 18.07.2011

Gospelchor Good News in der Propsteikirche

Gute Neuigkeiten in Musik verpackt

Drei Chöre zeigen gemeinsam, dass Gospel Temperament und Gefühl verbindet.

Geballte Gospelkraft im Hagelkreuz: Die sechste Kempener Gospel-Night begeisterte mehr als 200 Gäste am Samstagabend in der Christ-König-Kirche. Gastgeber war der Chor Good News aus der Thomasstadt.
Dieser ließ seinen Gästen aus Wankum und Moers den Vortritt und kam selber erst nach der Pause auf die Bühne. Insgesamt lieferten die Chöre einen schönen Querschnitt der Gospelmusik des 20. und 21. Jahrhunderts ab - mit zum Teil beachtlichen Sololeistungen.

Afro-Musik mit jazzigem Einschlag sorgt für Begeisterung 
30 Sängerinnen und Sänger aus Wankum nennen sich Voices und waren die Eisbrecher. Wobei das schief formuliert ist, denn der Gospelchor brachte bereits beim offenen Einstieg die Besucher zum Mitklatschen.
Seltenheitswert hatte ihre jazzige Interpretation der afro-amerikanischen Musik, ein moderner Wink mit großer Emotion. "Musik ist die einzig richtige Alternative zum Regen heute", kommentierte Chorleiter Jakob Stauber launig und begleitete seine Sänger am Klavier. Schönstes Stück war "You are", eine moderne dänische Komposition voller Strahlkraft und Selbstbewusstsein. Das brachten die Musiker entsprechend rüber und sorgten für gelöste Gäste und grandiose Stimmung. Einzig das Publikum übertrieb es beim Mitklatschen...
Größer und damit lauter spielte der Moerser Chor Gospel-Invitation seine stärksten Karten aus: Mitreißende Melodien, Aufmunternde Rhythmen und ein emotionsgeladener Chorleiter Oliver Trefzer brachten den Saal regelrecht zum Toben. Einzig die Pianobegleitung hätte knackiger ausfallen dürfen.
 
Lebensbejahend und kraftvoll: Gospel ist pure Emotion
Mit "Power" und "Swing Low" betraten die Gastgeber die Bühne - nachdem sich alle beim üppigen Imbiss in der 45- minütigen Pause gestärkt hatten. Fröhlich und temperamentvoll spielten sie, der Wechselgesang und das damit verbundene Frage-Antwort-Spiel fiel lebensbejahend bis ergreifend aus.
Am Ende sangen die drei Chöre gemeinsam, wofür es stehende Ovationen gab. Die Kraft, die in den Stimmen steckt, nahmen die Zuhörer mit nach Hause und zehrten noch recht lange von dem einmaligen Eindruck, dass Gospel pure Emotion ist. (Tom Krebs)



Rheinische Post, 18.07.2011

Gospelnight in Christkönig

Gospelnacht vom Feinsten

Zu seiner sechsten Kempener Gospel-Night lud der Kempener Chor Good News zwei andere Gospelchöre aus Wankum und Moers ein. Über 200 Gäste erleben in der Kirche Christ-König wundervolle Stunden.

Es kommt nicht oft vor, dass das Publikum schon beim ersten Musikstück des Abends begeistert mitklatscht und sich im Takt bewegt. Bei der sechsten Kempener Gospelnight, zu der der Kempener Gospelchor Good News am Samstag in die Kirche am Concordienplatz geladen hatte, war das der Fall.
Die Emotionen, so schien es, perlten wie selbstverständlich auf die Besucher ab - zu intensiv, zu stimmgewaltig war der offene Einstieg des Wankumer Gospelchores Voices. Es stellte einen grandiosen Start zu knapp zweineinhalb Stunden Musik dar, die mitrissen und allen sehr gut gefielen.
Als besonders gelungen darf die stilistische Vielfalt der Voices unter der Leitung von Jakob Stauber betitelt werden. Nicht klassisch oder getragen präsentierten die Sänger sich dem geneigten Publikum, sondern jazzig und modern. Sowohl stimmlich als auch harmonisch war alles in Ordnung, die Mikrofon-Arbeit der Solisten wurde lediglich durch anfängliche technische Schwierigkeiten getrübt, für die der Chor aber nichts konnte.
"Gospel ist anstrengend", hatte Chorleiter Jakob Stauber gesagt und sollte Recht behalten: Das Publikum forderte und wurde ebenso gefordert, klatschte und sang immer weiter mit. "Lord, denk an mich", forderte die singfreudige Schar. Der Chor lieferte eine fantstische Leistung ab und wurde dafür zu recht gefeiert. Stehende Ovationen waren dafür das Mindestmaß an Anerkennung für die sangesstarken 30 Sängerinnen und Sänger.
Auf diesen positiven Eindruck baute "Gospel Invitation" aus Moers, ein 15 Jahre alter Gospelchor mit 51 Sängern und einem charismatischen Oliver Trefzer an der Spitze, auf. Mit dem ersten Stück war klar, dass nun 20 Musiker mehr als zuvor vorne standen: Größerer Chor, mehr Fläche. Gekonnt setzten sie zuerst sinnliche Akzente, um dann bei "Lord, the light of your love" erstmals auf Lautstärke zu gehen. Das crescendo wurde dabei von frechen, offenen Akkorden begleitet - wie passend, dass Chorleiter Oliver Trefzer an einigen Stellen vom Flügel aufsprang und voller Emotion dirigierte und selbst mitsang. Die Begeisterung in den Gesichtern der Moerser übertrug sich wie von selbst auf das Publikum, das katschend sein Recht auf eine Zugabe einforderte.
Pause, 45 Minuten zum Entspannen, Essen und Trinken. So gestärkt lieferten die Gastgeber von Good News aus Kempen unter der Leitung von Theo Dahmen hörenswerte Argumente für die schöne schwarze Musik: "Thy will be done" kündigten sie an - dieses Lied war geleichzeitig Titel des Konzerts. Als wahrhafter Höhepunkt darf das gemeinsame Finale aller drei Chöre bezeichnet werden. Da blieb niemand mehr sitzen - verdiente stehende Ovationen für alle drei Chöre. (Tobias Neumann)



Westdeutsche Zeitung, 15.11.2010

Gospelchor Good News in der Propsteikirche

Bejubelte Gospels in der Kirche

Unter dem Titel "Standing in the need of prayer" gab der Kempener Gospelchor Good News am Freitagabend ein vielbejubeltes Konzert. Unter der Gesamtleitung von Kantor Theo Dahmen stieg der selbstbewusste Chor mit "There is joy" ein und lieferte neben altbekannten Gospels auch nicht weniger gute, gefühlvolle Songs wie "Say Amen" vor der Pause. Danach ging es mit "Praise ye the Lord" und "We pray" munter weiter. Mike Gielessen machte als Perkussionist genau so einen guten Job wie auch die Solisten des Chores, die eindrucksvoll ihr Können bewiesen. (kr)



Rheinische Post, 15.11.2010

Gospelchor Good News mit solistischen Talenten

Zum fünften Gospelkonzert lud der Chor Good News am Freitagabend in die Propsteikirche ein. Mittlerweile hat sich der Chor mit seinen rund 60 Mitgliedern zu einer bekannten Größe im Kempener Kulturleben entwickelt. Kein Wunder also, dass sehr viele Besucher kamen. "Standing in the Need of Prayer" lautete der Titel des Programms. Die Zusammenstellung war genau richtig für die dunkle Jahreszeit gewählt. Eine Mischung aus mitreißenden Liedern, aber auch stilleren Stücken. Ausdrücklich forderte der Chor die Besucher auf, mitzumachen. Gospel lebe von der Bewegung, er solle Freude ausdrücken. "Sie müssen nicht regungslos in den Bänken sitzen", lautete der Appell des Chores an die Zuhörer. Damit aber auch der Chor in Bewegung kam, bedurfte es am Anfang der Anfeuerung von Chorleiter Theo Dahmen, Kantor der Propsteikirche. Dann aber übertrug sich die Freude an der Bewegung zur Musik schnell innerhalb des Chores und auch in den halbdunklen Kirchenraum. Im Laufe der Jahre haben die Sänger immer mehr die Choreographie zu den Liedern ausgefeilt. Bei vielen Stücken unterstreicht das den Inhalt der Texte. Sehr schön war so das "Praise the Lord". Sanft gesungen im Wechsel mit einem ansteckenden "Halleluja". Gut arrangiert auch "Don't turn away". Hier wie auch bei anderen Gospels zeigte sich, dass der Chor über erstaunliche solistische Talente verfügt. Ansteckend wirkte zum Ende des ersten Teils das "Say Amen". Männer und Frauenstimmen im Wechsel hatten eine faszinierende Wirkung. Spätestens da ging das Publikum mit, klatschte im Takt. Seit Jahren arbeitet der Chor mit dem Schlagzeuger Mike Gielessen zusammen. Daraus hat sich Vertrautheit von Musiker und Sängern ergeben, das merkte man. Das Schlagzeug überfrachtete den Gesang nicht, sondern unterstütze und setzte Akzente. Sehr angenehm war das vor allem bei stilleren Stücken. Schade war nur, dass man die Erläuterungen zu den Stücken teilweise, zumindest in den hinteren Reihen, schlecht verstehen konnte. (sr)



Westdeutsche Zeitung, 06.02.2010

Konzert: Über 1800 Euro für Haiti

Ein großer Batzen Geld für Haiti ist beim Benefitzkonzert in der Propsteikirche zusammengekommen: 1811,76 Euro. Kantor Theo Dahmen hatte das Konzert kurzfristig mit seinem Kirchenchor, dem Cäcilienchor, dem Gospelchor Good News, dem Orchester Collegium Musicum aus Krefeld und der Solistin Vera Bolten auf die Beine gestellt. Das Geld wird an das Tönisvorster Medikamentenhilfswerk action medeor weitergegeben.



Rheinische Post, 01.02.2010

Gelungener Musikabend für Haiti

1811,76 Euro kamen bei einem Benefitzkonzert in der Propsteikirche zusammen. Der Erlös geht an das Tönisvorster Medikamentenhilfswerk action medeor, das damit Not- und Katastrophenhilfe in Haiti leisten wird. Ein schönes Ergebnis einer spontanen Idee, die der Organisator und musikalische Leiter, Theo Dahmen, so beschreibt: "Vor zwei Wochen hatte ich die Idee dazu, dann ging alles ganz schnell. Ich habe Musiker eingeladen und für die gute Sache geworben. Natürlich ist so eine Aktion ein Kraftakt, aber alle haben gerne und locker mitgemacht."
Bereits vor fünf Jahren nach dem Tsunami startete Dahmen zusammen mit action medeor eine Hilfsaktion. Beim Medikamentenhilfswerk war man dankbar für diese erneute Zusammenarbeit. "Das ist schon sehr beeindruckend. Überhaupt ist die Spendenbereitschaft sehr groß", sagt Norbert Vloet, Leiter der Bildungsarbeit bei action medeor. Es war beachtlich, was Dahmen in so kurzer Zeit auf die Beine getellt hatte: Der Propstei-Cäcilienchor Kempen, der Kempener Gospelchor Good News, die Sängerin Vera Bolten und das Collegium musicum Krefeld beteiligten sich an dem musikalischen Abend.
Die Gäste aus Krefeld begannen mit Avisons Concerto III, einem würdevollen Einstieg ohne übertriebenen Pomp. Cäcilienchor und Orchester brachten Vivaldis "Gloria in exelsis Deo" und weitere Teile des Gloria in D-Dur zu Gehör, aber auch Stücke von Mozart und Chopin. Nach dem ersten, klasssich gehaltenen Teil nahm das Konzert populäre Fahrt auf mit bekannten Musicalmelodien aus "Les Miserables" und "Mozart". Das Ende bestritten die Sänger von Good News, Joanna Grigat glänzte als Solistin.



Rheinische Post, 08.06.2009

Lobet den Herrn - Es ist Gospel-Night

Die fünfte Kempener Gospel-Night unter dem Titel "I call on Your name" war ein voller Erfolg. Zusammen mit zwei anderen Chören begeisterte der Kempener Gospelchor "Good News" zahlreiche Zuhörer, die bis in die hinteren Reihen der Propsteikirche Platz genommen hatten.

Den offenen Einstieg leisteten die "O-town Gospelsingers" aus Mönchengladbach-Odenkirchen unter Leitung von Stefan Bechstein. Grönemeyers "Ein Stück vom Himmel" kam gehaucht, satten Streicherflächen gleich daher, einzig durch einen dünnen Mittelteil geschwächt. Die insgesamt eher zurückhaltend gestaltete Ouvertüre dauerte ganze fünf Songs, dann nahm der Chor Fahrt auf und präsentierte sich mit schnellsilbiger Wortakrobatik ("Everybody's talking") und mutigen, offenen verminderten Akkordfolgen ("Good to the very last drop").

Bluesige Registerarbeit
Wohlverdiente Zugaben leiteten über zu "Da Capo Con Brio", dem seit 1987 bestehenden Jugendchor der Pfarre St. Josef. Theo Dahmen hatte hörbaren Spaß an bluesiger Registerarbeit, die jungen sangesfrohen Damen zeigten ein klug gemixtes Set, von Claudia Zonker angemessen geleitet. Engelsstimmen gleich ("Heal the world") bewies der Chor Mut zu ungewöhnlichen Arrangements, ohne an Wiedererkennungswert einzubüßen. Das aus dem Film "Sister Act" bekannte "I will follow him" überzeugte mit fantastischer Dynamik und strahlenden Soloparts.

Das Publikum klatschte mit
Dann, nach anderthalb Stunden, Pause inklusive herzlicher Bewirtung auf dem Kirchplatz, Zeit zu Stärkung und Dialog. Nun lag es an den Gastgebern von "Good News", diesen Genuss musikalisch weiterzuführen. Das gelang auf Anhieb und in bester fröhlich-anspruchsvoller Manier. Zärtlich bis druckvoll, festlich bis zerbrechlich lobten sie den Herrn und rührten das Publikum damit, inspirierten und bewegten. Der Geist des Gospels schwebte über den Köpfen des Publikums, das nun begeistert mitklatschte und sich treiben ließ von der Energie der Stimmen.

Insgesamt also ein stimmungsreicher Abend, der mit einem grandiosen Finale unter Mitwirkung aller drei Chöre seinen Abschluss fand. Schon jetzt besteht Grund zur Freude, wenn es weiter geht: Denn die sechste Gospel-Night kommt bestimmt. (Tobias Neumann)



Westdeutsche Zeitung, 09.06.2009

Die Mischung stimmte

"Wir hatten wieder unheimlich viel Spaß", sagt Theo Dahmen, Leiter des Chores Good-News. Am Samstag war die Gospel-Nacht in der Propsteikirche, die gut besucht war. Das Mittelschiff war voll. Mit dabei waren die O-town Gospelsingers aus Mönchengladbach, die Black Gospel präsentieren, der Da Capo Con Brio Mädchenchor und Good-News. In der Pause gab es vor der Kirche in Buffet, das mit Zelten vor dem Regen geschützt wurde. Dahmen: "Wir haben eine gute Mischung von Stilen hinbekommen und die drei Gemeinschaftsstücke zum Schluss waren ein tolles Finale."



Westdeutsche Zeitung, 04.09.2007

Zum Finale reißt es alle vom Stuhl

Drei Chöre begeistern in der Propsteikirche

In der gut gefüllten Propsteikirche genossen die Besucher am Wochenende die 4. Kempener Gospelnacht. Zu seinem kleinen Jubiläum "10 Jahre" hatte der Kempener Chor Good-News Praising Voices aus Neersen und Good-News aus Dormagen zu Gast. Die Zuhörer ließen sich nicht lange bitten mitzumachen: Es wurde mitgeklatscht und teilweise mitgesungen.

Praising Voices unter Leitung von Wolfgang Brock bezogen das Publikum sofort mit ein. Die Neersener boten ein famoses Bild in ihren orangefarbenen Roben. Auf höchstem Niveau stimmte dann Good-News aus Dormagen unter Leitung von Bert Schmitz bekannte, aber auch neue Gospels an.

Nach einer Stärkung am eigens zubereiteten Buffet lockte Leiter Theo Dahmen die Kempener Good-News-Sänger mit Klavier- und Trommelklängen aus "My Joy is Jesus" nach und nach auf die Bühne. Begleitet wurde der Chor neben Dahmen am Klavier von Fred Klaas (Congas/Percussion) und Ludger Fleischmann (Sologesang und afrikanische Djembe). Die bezaubernde Stimme der Solistin Joanna Grigat belohnte das Publikum mit frenetischem Beifall.

Good-News brachte einen Querschnitt aus zehn Jahren. Die Zugaben bestanden aus einem Finale der drei Chöre. Spätestens bei "Oh happy day" hielt es niemand mehr auf dem Sitzplatz. (sobe)



Westdeutsche Zeitung, 03.09.2007

Good-News in St. Marien frenetisch gefeiert

Die 4. Kempener Gospelnacht in der Propsteikirche stand im Zeichen des zehnjährigen Bestehens des Chores Good-News. Die beiden Gastchöre Praising Voices aus Neersen und Good-News aus Dormagen waren der Einladung gerne gefolgt. In der gut gefüllten Kirche kam sofort Stimmung auf. In der Pause verwöhnte der Kempener Chor sein Publikum mit einem üppigen Buffet. In zehn Jahren hat sich die 60-köpfige Gemeinschaft gut entwickelt. Die treue Fangemeinde dankte am Ende eines tollen Konzertes mit frenetischem Applaus.



Rheinische Post, 05.09.2006

"Good News" machten große Hoffnung


Jahreskonzert 2006, RP

"He's our hope!" schallte es durch die Paterskirche und gefiel den über 250 Gästen sehr gut, die zum dritten Jahreskonzert des Kempener Gospelchores "Good News" gekommen waren. Man muss kein gläubiger Christ sein, um diese Musik zu mögen. Sie geht ins Ohr und von da direkt ins Blut, so enthusiastisch schmetterten die 50 Sängerinnen und Sänger ihre Botschaften durch die Paterskirche.

Bereits der offene Auftakt, zu dem sich nach und nach die Bühne mit den Akteuren füllte, fiel unter den illuminierten Kronleuchtern festlich aus. Ergreifen, andächtig und ausdrucksstark gelang der Einstieg, gefolgt von einem gesunden Mix aus Altbekanntem und erfrischender Innovation. Perfekt aufeinander abgestimmt kamen die begleitenden Instrumentalisten daher: Chorleiter Theo Dahmen mit Spielfreude am Piano, Saxophonist Herbert Holtemeyer und der bis ins Detail sichere Percussionist Leonard Gincberg. Sie bekamen gleich zweimal die Chance, ihr Können zu beweisen: "Georgia" für Seele und Gänsehaut, "Days of wine and roses" als schmachtendes Meisterstück.

Und dann erst der Chor: groovig, raumfüllend, wandlungsfähig. In jedem Fall aber voller Energie, die zur Pause hin auch den Zuhörern Raum bot, sich im rhythmischen Klatschen zu versuchen. Danach ging "Good News" eigene Wege: mal als laute Botschaft über die Grenzen der Stadt hinaus ("Glory, glory"), mal besinnlich schwingend "I'm going sing!". Das Publikum ließ sich mitreißen, bis zum Schluss zeigten sich die Künstler voller Kraft. Nach zwei Stunden war klar: dieses Konzert ist mehr als nur Hoffnungsschimmer, es ist eine gute Botschaft zur rechten Zeit - heiter, und doch mit nötigem Tiefgang. (von Tobias Neumann)



Westdeutsche Zeitung, 05.09.2006

Temperamentvoller Gospel begeistert

Eine bunte Mischung aus heiteren und melancholischen Gospel-Stücken präsentierte der Kempener Chor Good News in der gut besuchten Paterskirche.

Gospel erzählt von Hoffnung auf Freiheit und Frieden und auf das Paradies. Dass das auch ein Anliegen von Good News ist, macht der Kempener Gospel-Chor bereits im Programm seines Konzertes deutlich: "He's our hope".

Geprägt ist der afroamerikanische Gospel durch eine besondere Fröhlichkeit und Temperament. Aber auch aus den europäischen Kirchen ist Gospelmusik nicht mehr wegzudenken. So haben auch Good News eine eigene Form gefunden, die geistlichen Lieder umzusetzen. In der gut gefüllten Paterskirche präsentierten die knapp 50 SÄnger unter Leitung von Theo Dahmen am Freitag eine Auswahl von verschiedenen Gospel-Stücken, mal heiter, mal ein wenig melancholisch. Mit choreographischen Bewegungen unterstrich der Chor die Stimmung der Stücke. Besonders in der zweiten Hälfte schaffte es der Chor eine gute Stimmung auf das Publikum zu übertragen.

So mancher Zuhörer summte mit oder wippte rhythmisch das Bein zu Stücken wie "Glory, Glory" oder "Down by the riverside". Die acht Männerstimmen gingen in dem weiblich dominierten Chor leider ein wenig unter. Eine ausgewogenere Stimmenverteilung wäre wünschenswert. Aber das ist ein Problem, das Good News wohl mit vielen anderen Chören teilt.

Zu einer schönen Atmosphäre in der zum Teil mit Kerzen beleuchteten Paterskirche trugen im Besonderern auch Leonard Gincberg, Percussion, und Herbert Holtemeyer an Saxophon und Klarinette bei. Holtemeyer zeigte eine große Vielseitigkeit im Umgang mit seinen Instrumenten. In seiner Begleitung des Chores konnte er sowohl die belebte Stimmung in "Oh when the Saints" unterstützen, als auch die getragenere Atmosphäre in "Holy is the lamb". Seine zwei Instrumentalstücke waren Ruhepunkte im Konzert und bereicherten es um Einflüsse von Jazz und Blues.

Für Good News war das Konzert das Highlight des Jahres. "Zwei Drittel der Lieder haben wir neu einstudiert. Einige haben wir zum ersten Mal vor Publikum vorgetragen", berichtete Chorleiter Theo Dahmen.

Wer es verpasst hat: Das Konzert wurde mitgeschnitten. Eine CD davon wird dann etwas später zu erwerben sein. Infos unter www.goodnewskempen.de (von Ulrike Theis)



Rheinische Post, 05.07.2005

Good News - eine Botschaft, die begeisterte

Zeit der Ängste, Sorgen und Nöte - aber Zeit für "Good News"? Ja, die frohe Botschaft will gehört werden, voller Vertrauen und Wohlklang spendet sie Kraft und Lebensfreude. 350 Musikbegeisterte dachten so, als sie zur Kempener Propsteikirche pilgerten, um bei der dritten Kempener Gospelnacht dabei zu sein. Idee war es diesmal, verschiedene Chöre, die wie die Gastgeber und dem Namen "Good News" auftreten, zusammenzubringen. Auf Wunsch des Propstes wechselte man gerne den Austragungsort von St. Josef in die zentrale Kempener Kirche.

Schon im Opener "Good News" formulierten die Chöre ihr Anliegen: Frohe Kunde in rhythmischem Gewand. Den Anfang machten die Gäste aus Oberhausen. Unter der Leitung von Ulrike Samse entwickelten sie sich vom klassich- religiösen Negro Spiritual bis zum Soul der Sechziger. "Freedom is coming" erzählte vom harten Alltag der Sklaven auf einer Plantage, die einzig im Glauben noch Freiheit fanden. Lionel Richies "Lean on me" kam wuchtig daher, trotz ruhiger Passagen. Und wieder "Good News": diesmal aus Moers, geführt von Axel Tersteegen und reich bestückt mit Drums, Sax und E-Gitarre. 14 Jahre Erfahrung klangen gut, waren mit "power" besetzt. Die modernen Gospels wie "Move Spirit move" hielten kaum jemanden auf den Kirchenbänken, animierten zum Mitklatschen und -singen. "Glory to God" erinnerte an "Sister Act", einen Film, in dem Whoopie Goldberg als gospelbegeisterte Nonne die Säle zum Kochen bringt - ähnlich wie der Chor an diesem Abend. Die Gastgeber aus Kempen schlossen sich dem an und nutzten ihren Heimvorteil passend aus. Chorleiter Theo Dahmen bediente routiniert das Keyboard, schuf den ansprechenden Background beim schwungvollen offenen Einstieg.

Mit "Come let us sing" erhoben sich die Stimmen zu Gottes Ehren, an anderer Stelle wurden Leid und Schmerzen geklagt. "Soon be done" erwies sich als klatschlastiges Frage-Antwort-Spiel, zu dem die Menge tobte. Interessante Tonlagenwechsel erzeugten Südstaaten-Feeling. (von Tobias Neumann)



Westdeutsche Zeitung, 04.07.2005

"Good News" singen zum Lobe des Herrn in Propstei-Kirche

Das Gospel-Konzert mit drei Gruppen fand großen Anklang. Auch Gruppen aus Oberhausen und Moers machten mit.

Dreimal Gospel, dreimal "Good News". Die Zuschauer in der bis auf den letzten Platz besetzten Propstei-Kirche sind neugierig auf die gesungenen Lobpreisungen der drei "Good-News-Gospelgruppen". Am Freitagabend betont eine Gruppe ihre stimmliche Differenziertheit und eine andere rockige Power. Die dritte Gruppe hat ein Heimspiel.

Eine Zusammenarbeit mit Gruppen aus dem Ruhrgebiet, die anderen Bistümern angehören, ist nicht an der Tagesordnung. In diese Richtung existieren vom Niederrhein aus nur bedingt traditionelle Verbindungen. "Theo Dahmen hat die zwei anderen über das Googlen gefunden", erzählt Propst Thomas Eicker. Sprich über die Suchmaschine im Internet. So habe man Kontakt miteinander aufgenommen. "Und natürlich erst mal gesehen, was die machen, ob das Niveau stimmt." Schließlich könne man das beim verwöhnten Kempener Publikum nicht dem Zufall überlassen.

Die Good-News-Gruppe aus Oberhausen-Sterkade war die kleinste Gruppe. An die 20 Sänger erinnerten an die Ursprünge der Gospels. Sie trugen auch afrikanische Kirchenmusik mit schlichter rhythmische Begleitung, teilweise a capella vor.

Die Good-News-Formation aus Moers-Kapellen ließ sich von E-Gitarre, Saxophon, einem rockigen Piano und einem Schlagzeug begleiten. Sie unterstützen ihren Gesang mit Gesten und rissen so das Publikum von den Sitzen. Leider schallte es in den hinteren Reihen - wahrscheinlich wegen der Lautsprecheranlage - zu laut. Angesichts der hervorragenden Akustik in der Propsteikirche, hätte man auf diese verzichten sollen.

In der Pause erwartete das Publikum ein Buffet vor dem Pfarrheim. Die 50 Good-News-Mitglieder aus Kempen hatten für 600 Menschen Fingerfood bereitet. Unermüdlich brachten sie die leckeren Snacks auf die draußen aufgestellten Tische: Gemüseschnitzel, Fruchtspeise, Frikadellen, Pizzastücke, Kuchen - alles abwechslungsreich und passend zum schwülwarmen Wetter. "Hier haben wir zwar das Risiko, nicht nach innen ausweichen zu können, falls es regnet. Aber der Chor gehört hierher und wird von der Gemeinde geschätzt. Deswegen war es uns wichtig, die Gospel-Nacht hier zu haben", erklärt Eicker.

Erst nach dem Essen konnten die Kempener ihren Part des Konzerts geben. Der Grund: Ihr Chorleiter Theo Dahmen ist auch noch für andere Chöre verantwortlich. Bei einem davon war er am Freitagabend aus ähnlichem Grund ebenso unabkömmlich. So kam Dahmen erst gegen 22 Uhr in die Propstei-Kirche. (von Susanne Böhling)



Westdeutsche Zeitung, 28.01.2005

Scheckübergabe an action medeor

2436,55 Euro sind beim Benefizkonzert von den Chören Good News und Cäcilia Liedberg sowie der Solisten Herbert Holtemeyer, Johannes Prießen und Leonard Gincberg zusammen gekommen. Good News hat die Summe auf 2500 Euro aufgestockt. Den Scheck überreichten Theo Dahmen (l.) und Fred Klaas (r.) von Good News an Norbert Vloeth vom Medikamenten-Hilfswerk action medeor. Das Geld soll den Flutopfern in Asien zugute kommen. (Foto: Friedhelm Reimann)



Rheinische Post, 17.01.2005

Singen gegen die Sprachlosigkeit

2500 Euro brachte das Benefizkonzert des Kempener Gospelchors "Good News" am Freitagabend in der Kempener Propsteikirche ein. Nach der Flutkatastrophe in Asien entschied sich die Gruppe kurzerhand, das Konzert auf die Beine zu stellen. Chorleiter Theo Dahmen schaffte es in der kurzen Zeit, zahlreiche Musiker zu gewinnen und dem Publikum in der vollen Propsteikirche ein umfangreiches Programm zu bieten.
Den Anfang machte der Gospelchor. Zu "Nobody knows the trouble I've seen" zogen die Sänger mit Kerzen ein. Ein sehr stimmungsvoller Auftakt für ein Konzert, das nicht nur traurige oder besinnliche Töne hatte. Beispielsweise sang der Gospelchor eine temperamentvolle und eigenwillige Interpretation von "Down by the riverside".
Propst Dr. Thomas Eicker begrüßte die Besucher nachdenklich: "Wir waren sprachlos und stumm, als Tag für Tag immer mehr deutlich wurde, was geschehen war." Doch er machte Mut: "Es gibt viele Möglichkeiten, mit der Sprachlosigkeit umzugehen." Eine davon ist laut Eicker auch der Gesang.
Allerdings bekamen die Zuhörer nicht nur Chorgesang zu hören. Theo Dahmen spielte an der Orgel und Herbert Holtemeyer Saxophon. Eine Kombination, die nicht alltäglich, aber hörenswert ist. Vor allem das bekannte "Summertime" von George Gershwin klang noch lange im Ohr nach. Dahmen hatte auch seinen Männergesangverein "Cäcilia" aus Korschenbroich-Liedberg für das Konzert begeistern können. Ganz im Sinne des Abends sangen die Männer ebenfalls Gospellieder. Viel Applaus gab es vor allem für das fröhliche und beschwingte "Kumbaya my Lord".
Nachdenklich und still wurde es bei Johannes Prießens E-Gitarrenspiel. Auch hier war wieder die Kombination mit der großen Kirchenorgel ein Erlebnis. Dahmen und Prießen hatten drei wunderschöne Stücke ausgesucht, die sie bereits im vergangenen Jahr bei einem gemeinsamen Konzert vorgetragen hatten. Vor allem Eric Claptons "Tears in heaven" begeisterte das Publikum, ließ aber auch den traurigen Hintergrund des Abends deutlich werden.
Das gespendete Geld wird der Gospelchor an die "action medeor" weitergeben. Das Vorster Medikamentenhilfswerk ist in den betroffenen Gebieten zur Stelle und kann die Unterstützung durch das Konzert gut gebrauchen. (mbr)



Rheinische Post, 27.09.2004

Gospel trifft Orgel - ein Klangerlebnis

Lateinamerikanisch anmutende Rhythmen erklingen. Schlagzeug und Piano lassen die Besucher zum Takt in den Kirchenbänken wippen. Gruppenweise treten die Chorpartien vor den Altarraum. Nach und nach formen ihre Stimmen die Harmonien und schwellen an zu einem begeisterten Glaubensbekenntnis "My Job is Jesus". Im Programm der Orgel-Festwoche zum 25-jährigen Jubiläum der Albiez-Orgel hieß es in der Propsteikirche: "Gospel trifft Orgel".
Der Gospelchor "Good News Kempen" wurde begleitet von Chorleiter Theo Dahmen am Piano und Leonard Gincberg am Schlagzeug. Organist Otto Krämer aus Straelen entlockte der Albiez-Orgel mit spritzigen Improvisationen ein ganz neues Klangerlebnis. Sanfte, zu romantisch fließenden Läufen aufgelöste Akkorde am Piano, leise schwingende Rhythmen am Schlagzeug und die warmen, klaren Stimmen des Chors - Gospel einmal ganz romantisch.
Im Wechsel zwischen ruhigen Stücken und mitreißenden Gospels zum Mitklatschen zeigten Good News Kempen wie bewegend Kirchenmusik sein kann. Mal füllte ein verträumtes "When we believe" die Kirche mit weicher Stimmfülle und ließ manche Zuhörer Schulter an Schulter zusammenrücken. Dann wieder sorgte der Chor mit einem fetzigen "Born again" oder "Glory, Glory" für temperamentvollen Schwung. Die Wirkung der Stimmen wurde dabei von stimmungsvoller Begleitmusik am Piano und am Schlagzeug unterstützt. Doch auch a capella bewies der Chor sein mitreißendes Können. Melodie und Rhythmus von "Down by the Riverside" lebten im Gesang auf, ohne dass man die Unterstützung von Instrumenten vermisst hätte.
Das bekannte Stück war auch eines der zentralen musikalischen Themen der Orgel-Improvisationen von Otto Krämer an der Albiez-Orgel. Jazz, Spirituals, Ragtime, Klänge von George Gershwin, ja sogar Weihnachtslieder und Zirkusmusik gingen fließend und spielerisch in die Improvisationen von Otto Krämer ein. Mit virtuosem Geschick an den Tasten und dem Mut zu ungewöhnlichen Registern sprang der Organist durch die Musikrichtungen und Klangbilder. Otto Krämer ließ seine Zuhörer mit Humor und hörbarem Spaß am Instrument erleben, was es heißt, Musik nicht nur zu spielen, sondern mit ihr zu spielen.
Die Zuhörer forderten mit anhaltendem Applaus und stampfenden Füßen eine Zugabe. Viele standen in den Bänken und klatschten zu "Jesus, be a fence", bevor der Chor schließlich mit einem gesummten "The Lion sleeps tonight" durch das Kirchenschiff nach draußen zog. (Sebastian Quillmann)



Westdeutsche Zeitung, 27.09.2004

Gospellied trifft Orgelklang
Propsteikirche: Mitreißendes Konzert mit breitem Melodien- Spektrum

"Es gibt Good News!" Mit dieser freudigen Botschaft eröffnete Propst Thomas Eicker eine musikalische Begegnung besonderer Art: "Gospel meets Orgel". Im Rahmen der Orgel-Festwoche traf der Kempener Gospelchor unter Leitung von Theo Damen, unterstützt durch ein solides Percussion-Spiel von Leonard Gincberg, mit dem Organisten Otto Krämer zusammen. Gemeinsam gestalteten sie ein Konzert, das durchaus Kontroverses zu bieten hatte. "My Joy is Jesus" hieß der schwungvolle Auftakt des Chores, der mit seiner lebendigen Ausstrahlung das Publikum in der gut besuchten Propsteikirche schnell für sich einnahm.
Das mit jazzigen Elementen durchmischte Spiel des Straelener Organisten wurde dagegen mit eher verhaltenem Applaus bedacht. Die Idee, in verschiedene Improvisationen Melodien bekannter Spirituals und Gospels einzuweben, hatte durchaus ihren Reiz. Leider haperte es aber allzu oft in der rhythmischen Übereinstimmung Krämers mit dem begleitenden Gincberg.
Dass Good News auch ohne Begleitinstrumente gesamtlich bestehen kann, bewiesen die mehr als 50 Sänger in einer a cappella-Version von "Down by the riverside". Die Qualität des Chores liegt vor allem in seiner stimmlichen Homogenität und seinem professionellen Auftreten.
Das Programm war mitreißend, gut ausgewählt und enthielt effektvolle choreographische Elemente. Erfreulich auch, dass mit der Auswahl weniger bekannter Melodien dem Publikum ein breiteres Spektrum der Gospelmusik nahe gebracht wurde. An manchen Stellen wären jedoch ein kleinerer Chor - dem Verhältnis der Männerstimmen angepasst - oder auch solistische Einlagen das i-Tüpfelchen gewesen. (mdg)